Bundesvorstand

Dem Bundesvorstand obliegt die Geschäftsführung sowie die Verwaltung des Vermögens des Bundesvereines. Er koordiniert - wo erforderlich - die Aktivitäten der Regionalvereine und -verbände, vertritt die nicht eigenständigen Regionalverbände vereinsrechtlich und übernimmt die Satzungsaufgaben, die zweckmäßigerweise nicht regional durchgeführt werden können.

Dazu gehören insbesondere:
  • Interessenvertretung gegenüber dem Bundesbildungsministerium und der Kultusministerkonferenz
  • Öffentlichkeitsarbeit zum Thema hochbegabte Kinder bei überregionalen Medien, Einrichtungen und Verbänden
  • Herausgabe der Vereinszeitschrift Labyrinth, für die im Sinne des Pressegesetzes der Beisitzer für Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich ist
  • Anregung zu Arbeiten im Bereich der Hochbegabtenforschung, insbesondere an Universitäten und Hochschulen (sowie Mitarbeit an diesen Arbeiten)
  • Zusammenarbeit mit ausländischen Organisationen (z.B. National Association for Gifted Children, London; World Council for Gifted and Talented Children)
Die Satzungsaufgaben der individuellen Information und Beratung von Eltern und Lehrern sowie die Förderung von Gesprächskreisen und die Durchführung von Förderveranstaltungen und -kursen für hochbegabte Kinder haben die Regionalvereine und -verbände übernommen.
 
Der Bundesvorstand besteht aus PräsidentIn, VizepräsidentIn, SchatzmeisterIn und SchriftführerIn sowie den Beisitzern/-rinnen für Öffentlichkeitsarbeit und Freie Aufgaben. Der Vorstand wird im Abstand von 2 Jahren von der Mitgliederversammlung gewählt. Er kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung um weitere allerdings nicht stimmberechtigte Beisitzer erweitert werden. Wie alle anderen Inhaber von Vereinsämtern in der DGhK arbeitet auch der Bundesvorstand ehrenamtlich.

Bei seiner Tätigkeit wird er vom wissenschaftlichen Beirat unterstützt, dem namhafte Psychologen und Pädagogen angehören, die über langjährige Erfahrungen mit der Hochbegabten-Thematik verfügen.
 
Präsidentin:
Manuela-Angelika Mahn, M.A., Neumünster
Tel.: 04321/7 20 64
mahn@dghk.de
  Vizepräsident:
Josef Reiser, Nordkirchen (NRW)
josef.reiser@dghk.de
   
Schriftführerin:
Geesche Reinartz, Annweiler
Tel.: 06346/92 92 52
reinartz@dghk.de
  Schatzmeister:
Erwin Poschlad, Hattingen
Tel.: 02324/4 20 68
erwin.poschlad@dghk.de
   
Öffentlichkeitsarbeit:
Madeleine Majunke, Königswinter
madeleine@majunke.de
Tel.: 02244/8 10 42
  Freie Aufgaben:
Thorsten Klammer, Markkleeberg
klammer@dghk.de
   
Referat Lehrerfortbildung:
Christa Poschlad, Hattingen
Tel.: 02324/4 20 68
christa.poschlad@dghk.de
  Referat Beratungskonzept:
Maria Brandenstein, Berlin
maria.brandenstein@dghk.de
 
Referat Jugend:
Elena Brandenstein
elena.brandenstein@dghk.de
  Wissenschaftlicher Beirat:
Prof. F. Mönks, Nijmegen (NL)
Dr. Aiga Stapf, Tübingen
Prof. Kurt A. Heller, München
Prof. Albert Ziegler, Ulm
Dr. Dursun Tan, Hildesheim
 
 
Geschäftstelle:
Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V.
Hilde Brekow
Schillerstr. 4-5, 10625 Berlin
Tel.:0 30/34 35 68 29, Fax: 0 30/34 35 69 25
dghk@dghk.de
(Mittwoch und Donnerstag 11.00 .. 14.00 Uhr)
  Erstberatung:
Dorothea Karcher
Tel.: 07 00/BEGABUNG (23 42 28 64)
(Mo. - Fr., 8 - 11, Mo., Di.,Do. 16 - 19 Uhr)


Gemeinsam mit Pädagogen und Psychologen aus Wissenschaft und Praxis wird versucht, allgemein gültige Antworten zu finden auf Fragen wie:
  • Welche besonderen Schicksale entstehen aus der psychologischen Situation hochbegabter Kinder?
  • Welche Begabungsmodelle können im alltäglichen Leben hochbegabter Kinder Anwendung finden?
  • Welche Ansätze können zu pädagogischen Konzepten führen?
 
Vertretern von Wirtschaftsunternehmen und -verbänden bieten wir unsere Hilfe an, Antworten zu finden auf Fragen wie:
  • Wie können Unternehmen oder Verbände durch Veranstaltungen, Wettbewerbe, Praktika, Stipendien und Diplom- oder Doktorarbeiten sowie durch Sponsoring schulischer und außerschulischer Aktivitäten hochbegabte SchülerInnen und StudentInnen fördern?
  • Wie können begabte BewerberInnen identifiziert werden?
  • Wie kann die Förderung Hochbegabter längerfristig als Standortvorteil genutzt werden?
 
Bildungspolitische Forderungen
Im sog. Frankfurter Papier haben 1995 Bundesvorstand und wissenschaftlicher Beirat der DGhK bildungspolitische Forderungen für verschiedene Handlungsfelder aufgestellt (im Folgenden verkürzt wiedergegeben):
 
Forschung und Lehre
  • Forschung und Lehre zu Hochbegabungsfragen in Psychologie und Pädagogik
  • Weiterentwicklung von Instrumentarien zur Identifizierung Hochbegabter
  • Erarbeitung einer förderpädagogischen Konzeption und didaktischer Modelle
 
Schulgesetzgebung
  • Verankerung der Hochbegabung als sonderpädagogische Fachrichtung
  • Einrichtung von Spezialklassen oder -schulzügen
  • Flexibilisierung der Einschulung und des Überspringen von Klassen
  • Verankerung der Mitspracherechte von Eltern bei Einschulung und beim Überspringen
  • Möglichkeit eines früheren Schulabschlusses und Zulassung zum externen Abitur, unabhängig vom Alter
 
Aus- und Fortbildung
  • Aufnahme des Themas Hochbegabung in die Aus- und Fortbildung der LehrerInnen aller Schularten
  • Aufnahme der Hochbegabtenthematik in die Ausbildung von Psychologen, Beratungslehrern, Kinderärzten und Erziehungsberatern
 
Rahmenbedingungen
  • Schaffung von Arbeits- und Interessengemeinschaften, die hochbegabten Kindern entgegenkommen
  • Förderstunden für hochbegabte Kinder
  • zusätzliche Lehrerstunden zur individuellen Förderung
 
Unterricht
  • Maßnahmen zur inneren und äußeren Differenzierung bei Unterforderung
  • Individualisierungsmaßnahmen im Rahmen des pädagogischen Freiraumes
  • Anspruchsvolle Aufgaben im Rahmen der Projektarbeit
  • Anreicherung des Unterrichts mit nicht curricularen Themen (Enrichment)
  • Teilnahme am Unterricht in höheren Klassen
  • Gewährung von interessenabhängiger Eigentätigkeit innerhalb und außerhalb der Schule