Kongress: "Gesichter von Hochbegabung"

Kongress der DGhK in Kooperation mit dem CJD Braunschweig und der Thomas-Morus-Akademie Bensberg

Für das Wochenende vom 16. bis 18. März 2018 plant die DGhK anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens einen Fachkongress in der TMA Bensberg.

Plakatbild

Alles, was Menschen betrifft, ist eingebettet in vielfältige Ursachen- und Wirkzusammenhänge. So ist es auch mit der intellektuellen Begabung. Die Tagung „Gesichter von Hochbegabung“ macht diese Vielfalt auf und fragt nach einer Bildungslandschaft, die differenziert inklusiv ihre Hochbegabten mit all ihren unterschiedlichen Gesichtern wirklich im Blick hat.

Das Datum hat seinen Hintergrund: mit dieser Tagung feiert die Deutsche Gesellschaft für hochbegabte Kinder (DGhK) ihr 40jähriges Jubiläum. Dies tut sie in einer spannenden Tagung gemeinsam mit den beiden Partnern Thomas-Morus-Akademie und CJD Braunschweig.

Die DGhK und das CJD Braunschweig mit seiner Christophorusschule sind Pioniere in der Hochbegabtenförderung in Deutschland. Die Tagung „Gesichter von Hochbegabung“ wird sich aber nicht mit Geschichte, sondern mit Gegenwart und Zukunft beschäftigen. Man könnte fragen: was ist denn nach diesen Jahrzehnten an Basisarbeit, politischer und pädagogischer Arbeit noch zu tun? Die Antwort ist nicht „alles“, aber doch „vieles“! Tatsächlich haben heute alle Bundesländer Maßnahmen zur Förderung hochbegabter Schüler und Schülerinnen in ihre Schulpolitik integriert. Gerade die Arbeit der DGhK war für diese Entwicklung mitprägend. Dennoch leidet die Umsetzung nach wie vor an den typischen Problemen wie Zeit- und Geldmangel, Mangel an Aus- und Weiterbildung sowie Schulprogrammarbeit. Gerade in Zeiten der Inklusion wird offenkundig, dass Lehrkräfte und das System Schule nicht alles aus sich selbst können. Es stellt sich die Frage nach dem gesamten Verständnis von Bildung in Deutschland und der Aufstellung entsprechender Bildungssysteme.

Die Tagung „Gesichter von Hochbegabung“ wird nicht alle Probleme ansprechen und schon gar nicht lösen können. Ziel der Tagung ist es, realistische Zukunftsblicke zu entwickeln, mit denen die Bildungswirklichkeit von hochbegabten Kindern und Jugendlichen Impulse und vielleicht auch Korrekturen gewinnt. Die Zukunft bestimmt das Engagement aller mit, die Arbeit der Forschung, die pädagogische Arbeit in der Praxis und das Engagement von Institutionen wie der DGhK.

Themen der Tagung zur Hochbegabung sind:

  • Wissenschaftliche Grundlagen und Perspektiven
  • Perspektiven von Lehrkräften in ihrer Arbeit mit Schülerinnen und Schülern
  • Begabung und Lernen
  • Grundlagen für Eltern in ihrer Familienarbeit mit Kindern
  • Teilleistungsstörungen
  • Visionen für die Schule der Zukunft - starke inklusive Schule, die Hochbegabte eigens miteinschließt

Das Tagungsprogramm enthält Vorträge und Seminare zu den genannten Themen. Eingeladen sind Eltern, Pädagogen und Pädagoginnen (ErzieherInnen, SozialpädagogInnen, Lehrkräfte). PsychologInnen und interessierte Öffentlichkeit.

Zugesagt haben Prof. Preckel, Prof. Ziegler, Dr. Sindelar, Dr. Arnold. Weitere Referenten und Referentinnen sind angefragt.

Weitere Daten werden hier veröffentlicht, sobald sie vorliegen.

 
Zukünftige Termine